Zinsobergrenze (cap)

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Kurz gefasst

Der Cap ist die gesetzliche Obergrenze, die begrenzt, wie weit ein variabler belgischer Hypothekenzins über sein Ausgangsniveau steigen darf. Dadurch lässt sich der ungünstigste Fall schon bei Unterschrift berechnen — anders als in Märkten, in denen die Schwankung unbegrenzt ist. Der Wert steht im Kreditangebot.

Wie Sie ihn für Ihre Entscheidung nutzen

Der Cap steht im Kreditangebot. Er drückt die höchste Aufwärtsbewegung aus, die Ihr Zinssatz über die gesamte Laufzeit gegenüber seinem Startwert machen darf, gemessen in Prozentpunkten.

Daraus folgt eine einzige Frage an den Kreditgeber: Wie hoch wäre meine monatliche Rate, wenn der Zins seinen Höchstwert erreicht? Diese Zahl ist berechenbar, und der Kreditgeber muss sie Ihnen nennen können.

Bleibt diese Höchstrate innerhalb Ihres Budgets, ist ein variabler Zins eine vertretbare Abwägung. Brächte sie Sie in Schwierigkeiten, ist der feste Zins die Antwort, wie attraktiv der Startzins auch aussieht.

Häufige Fragen

Ist eine Zinsobergrenze in Belgien vorgeschrieben?

Das belgische Hypothekarkreditrecht verlangt eine Begrenzung variabler Zinssätze, und die Obergrenze muss im Kreditangebot stehen, das Sie vor der Unterschrift erhalten. Es handelt sich um ein Strukturmerkmal des belgischen Marktes, nicht um eine freiwillige Zusatzleistung.

Schützt der Cap auch nach unten?

Der Mechanismus ist in der Regel symmetrisch angelegt, die Schwankung ist also in beide Richtungen gegenüber dem Ausgangszins eingefasst. Die genauen Bedingungen stehen in den besonderen Bedingungen Ihres eigenen Vertrags; dort sollten Sie sie nachlesen.

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